Déjà vu


Denken ist anstrengend. Das kennen wir aus Prüfungssituationen: Der Organismus zentriert die Energie im Gehirn, andere Körperfunktionen werden gedrosselt, Hände und Füße werden kalt…

Darum ist unser tägliches Handeln mit dem Ablauf eines Automatikprogramms zu vergleichen. Nur zu etwa 5 % nutzen wir unser Wachbewusstsein, das dabei jedoch 80 % der Energie im Gehirn verschlingt. Den Rest erledigt unser Unterbewusstsein, energiesparend und in Sekundenschnelle. Zum Glück!

Im Zeitalter der Reizüberflutung wäre unser bewusster Arbeitsspeicher sofort überfordert und würde im wahrsten Sinne „den Geist aufgeben“.

Mehrere Millionen Sinneseindrücke wirken pro Sekunde auf uns Menschen ein. Da unser Arbeitsgedächtnis aber eine Kapazitätsgrenze von sieben plus/minus zwei Einheiten (Millersche Zahl)  hat, schaltet das Gehirn bei 95 % unserer Entscheidungen auf Autopilot.

Die Programme in diesem unserem Autopiloten werden größtenteils auf der Grundlage unserer Gene, unserer frühkindlichen und auch schon vorgeburtlichen Prägungen und Erfahrungen geschrieben. In späterer Jugend und im Erwachsenenalter werden nur noch wenige Veränderungen in unseren Programmen vorgenommen, es sei denn, es handelt sich um starke positive oder negative emotionale Erlebnisse, die eine Korrektur unseres persönlichen Bewertungssystems erfordern. Doch gehen wir diesen Szenarien lieber aus dem Weg, da diese Vorgänge mit immens großem Energieverbrauch gekoppelt sind. So suchen wir uns ein immer wieder ähnliches Umfeld, das unsere Einstellungen und Glaubensmuster bestätigt. Wir fallen auf die immer wieder gleichen Umstände herein und ziehen ähnliche Personen in unser Leben, die uns die immer wieder selben Dramen erleben lassen. Ein ewiges Déjà-vu...

Unser Denken und Handeln wird also von unseren frühkindlichen Gefühlen und Verletzungen bestimmt und das bewusste Ich ist nicht mehr in der Lage seine emotionalen Verhaltensmuster mittels Einsicht oder dem Willen zu verändern.

Doch über die Hypnosetherapie haben wir die Möglichkeit mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten und die in unserem Autopiloten gespeicherten erlernten Verhaltens- und Glaubensmuster in Trance zu identifizieren, aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und neu zu bewerten. Es können neue positive Anker gesetzt werden die dann zu den gewünschten neuen Programmabläufen führen.

Dabei ist dieser Vorgang nicht einmal anstrengend! Die Trance wirkt sogar wunderbar entspannend und regenerierend…


Denken ist anstrengend...

 

 

 

 

 

 

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